10% Rabatt auf die Rückfahrt

6 Min. Lesezeit

Von München nach Ljubljana: selber fahren, Bus oder Transfer

Rund 400 km zwischen München und Ljubljana, ehrlich verglichen: was die Autobahn wirklich kostet, warum der Flughafen weiter weg liegt als die Stadt, und wann sich ein privater Transfer lohnt.

München und Ljubljana trennen rund 400 km, größtenteils Autobahn, und die Strecke wird oft gefahren: München ist für viele das nächste Drehkreuz mit Direktflügen, bevor es mit dem Wagen weiter nach Slowenien geht.

Selber fahren

Die Strecke führt über Österreich, was zwei Vignetten bedeutet, die slowenische und die österreichische, keine gilt für das andere Land. Dazu kommt die Maut für den Karawankentunnel, die abseits der Vignette separat anfällt. Ohne Stau sind es reine vier Stunden Fahrzeit.

Was leicht übersehen wird: nicht jeder Mietvertrag erlaubt die Ausfahrt aus Deutschland oder Österreich Richtung Slowenien. Das lohnt sich vor der Fahrt zu klären, nicht an der Grenze.

Der Bus

FlixBus bedient die Strecke, meist mit einem Umstieg und sieben bis acht Stunden Fahrzeit, für einen Bruchteil des Transferpreises. Für eine Person ohne Zeitdruck eine vertretbare Option.

Der Zug

Es gibt keine direkte Zugverbindung. Die Fahrt läuft über Salzburg oder Villach mit Umstieg und dauert oft länger als der Bus. Für die Bahnstrecke selbst muss man sich begeistern, praktisch ist sie auf dieser Route nicht.

Ein privater Transfer, und warum der Flughafen weiter weg liegt als die Stadt

Tür zu Tür in etwa vier Stunden, zu einem vor der Fahrt vereinbarten Festpreis: €420 für die Limousine und €510 für den Van in die Münchner Innenstadt, oder €440 und €540 zum Flughafen.

Der Flughafen kostet mehr, was zunächst überrascht. München Franz Josef Strauß liegt nordöstlich der Stadt, von Slowenien aus also auf der abgewandten Seite, gut 30 km weiter als die Innenstadt. Der Preis folgt der tatsächlich gefahrenen Strecke, nicht der Vermutung, der Flughafen müsse näher liegen.

Für eine Person ist das gegenüber dem Bus ein deutlicher Aufpreis. Zu dritt oder zu viert, oder mit einem frühen Flug, liegt der Preis pro Kopf nahe am Busticket, und die Fahrt endet vor der eigenen Tür statt am Busbahnhof.

Kurzfassung

  • Allein, mit leichtem Gepäck, ohne Zeitdruck: der Bus.
  • Ziel ist der Flughafen: mit etwas mehr als dem Stadtpreis rechnen, nicht mit weniger.
  • Zu dritt oder mehr, oder ein früher Flug, oder keine Lust auf österreichische Vignetten an der Grenze: ein privater Transfer.
  • Die Bahn nur, wenn die sechs Stunden mit Umstieg selbst das Ziel der Reise sind.

Need a car for this trip?

Fixed price agreed before you travel, tolls and parking included, and the owner behind the wheel.

Get a price